Der Camper, der sein Kraftwerk mitbringt.
Vollelektrisch auf dem Renault Master E-Tech. Fahren, kochen, duschen, heizen – aus einer 87-kWh-Batterie. Ohne Gasflasche, ohne Diesel. Scrollen Sie einen Tag lang mit.
Pause am See. Das Dach arbeitet weiter.
Die Sonne lädt den Speicher, das Induktionsfeld kocht mit 3 Kilowatt aus der Fahrbatterie. Zwei Stromkreise, damit beides gleichzeitig geht.
Zwölf Minuten duschen. Aus wenigen Litern.
Die Kreislaufdusche filtert und desinfiziert das Wasser laufend. Bis zu 90 Prozent weniger Frischwasser – und der Grauwassertank bleibt fast leer.
Still. Warm. Kein Generator, keine Flamme.
Die Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde ein Mehrfaches an Wärme. Die Tanks liegen im beheizten Innenraum, nichts friert ein.
Ein Abend am Stellplatz kostet ein paar Kilometer Reichweite.
Das ist die ganze Idee: Die Energie eines Hauses mit Wärmepumpe, Solar und Speicher – übertragen auf 3,5 Tonnen und den normalen Pkw-Führerschein.
Zwei Wege führen hierher. Welcher ist Ihrer?
CA Camping baut keine Fahrzeuge in einem Werk. Es gibt Menschen, die so reisen möchten – und Betriebe, die solche Fahrzeuge in ihrer Region ausbauen und warten. Beide Seiten brauchen einander.
Ich möchte so reisen.
- Was im Alltag wegfällt – und was dafür an Bord ist
- Energie, Wasser, Wärme: so arbeitet das System
- Preis, Vertragspartner und der Weg zur ersten Bündelung
Ich möchte mitbauen.
- Ein Verbund eigenständiger Werkstätten, später eine Genossenschaft
- Offener Standard, gemeinsamer Einkauf, Service-Aufträge in Ihrer Region
- Kein Eintritt, keine Grundgebühr, eine Stimme je Mitglied
Das Konzept in drei Sätzen.
Ein Haus mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher stellt dieselbe Aufgabe wie ein vollelektrischer Camper – dieselbe Logik, anderer Maßstab.
Eine Batterie für alles.
Die 87-kWh-Fahrbatterie des Renault Master E-Tech versorgt über die 230-V-Schnittstelle auch Küche, Dusche und Heizung. Eine übliche Aufbaubatterie hat 2,5 kWh. Dazu ein Solargenerator als Puffer und Dachmodule, die ihn nachladen.
Ein Netz statt eines Werks.
Eigenständige Handwerksbetriebe bauen nach einem offenen Standard. Jede Werkstatt im Verbund kann jedes Fahrzeug warten – Service in Ihrer Nähe statt 600 Kilometer zurück zu dem einen Menschen, der weiß, wie es gebaut wurde.
Offen dokumentiert.
Elektroplan, Wasseranlage und Steuerung sind unter CC BY-SA 4.0 veröffentlicht. Die Steuerung läuft auf Home Assistant, kostenlos und ohne Internet. Bezahlt wird nur der Einbau durch eine Werkstatt, die Sie direkt beauftragen.
Der ehrliche Stand.
Keine Prospektbilder. Ein Fahrzeug, eine Werkstatt, ein Plan – und offen, was noch fehlt.
Der erste Renault Master E-Tech wird gerade ausgebaut: Schafwolle in jeder Kammer, Filz statt Kunststoff, Möbel aus Leichtholz-Multiplex.
Werkstätten für den Start sind an Bord, unter anderem in Baden-Württemberg und im Alpenraum. Gesucht: Berlin, Rhein-Main, Ruhrgebiet.
in der ersten Bündelung. Gemeinsam verhandelt, einzeln gekauft – zum Richtpreis für alle.
Die Genossenschaft ist das Ziel, gegründet ist sie noch nicht. Satzung, Anteile und Stimmrechte entstehen mit den ersten Werkstätten.



Energiearchitektur im Camper ist kein Nebenprodukt eines Möbelbetriebs.
Sie ist ein Fachgebiet. Deshalb kommt die Idee nicht aus dem Campingbau, sondern aus der Energieberatung.
Jochen Kleimann ist Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik und seit drei Jahrzehnten in Automotive, Digitalisierung und Energieberatung unterwegs. Heute berät er im Raum Esslingen Hausbesitzer zu Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher. Der Camper ist dieselbe Aufgabe auf vier Rädern.
Bis zur Gründung der Genossenschaft ist er Ansprechpartner für alles – und steht im Impressum.
