CA Camping
06:40 Uhr

Der Camper, der sein Kraftwerk mitbringt.

Vollelektrisch auf dem Renault Master E-Tech. Fahren, kochen, duschen, heizen – aus einer 87-kWh-Batterie. Ohne Gasflasche, ohne Diesel. Scrollen Sie einen Tag lang mit.

12:10 Uhr

Pause am See. Das Dach arbeitet weiter.

Die Sonne lädt den Speicher, das Induktionsfeld kocht mit 3 Kilowatt aus der Fahrbatterie. Zwei Stromkreise, damit beides gleichzeitig geht.

19:30 Uhr

Zwölf Minuten duschen. Aus wenigen Litern.

Die Kreislaufdusche filtert und desinfiziert das Wasser laufend. Bis zu 90 Prozent weniger Frischwasser – und der Grauwassertank bleibt fast leer.

23:00 Uhr

Still. Warm. Kein Generator, keine Flamme.

Die Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde ein Mehrfaches an Wärme. Die Tanks liegen im beheizten Innenraum, nichts friert ein.

Am nächsten Morgen

Ein Abend am Stellplatz kostet ein paar Kilometer Reichweite.

Das ist die ganze Idee: Die Energie eines Hauses mit Wärmepumpe, Solar und Speicher – übertragen auf 3,5 Tonnen und den normalen Pkw-Führerschein.

Fahrbatterie 100 %
Über Nacht am Typ-2-Stecker geladen.
Scrollen, um loszufahren

Das Konzept in drei Sätzen.

Ein Haus mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher stellt dieselbe Aufgabe wie ein vollelektrischer Camper – dieselbe Logik, anderer Maßstab.

Eine Batterie für alles.

Die 87-kWh-Fahrbatterie des Renault Master E-Tech versorgt über die 230-V-Schnittstelle auch Küche, Dusche und Heizung. Eine übliche Aufbaubatterie hat 2,5 kWh. Dazu ein Solargenerator als Puffer und Dachmodule, die ihn nachladen.

Ein Netz statt eines Werks.

Eigenständige Handwerksbetriebe bauen nach einem offenen Standard. Jede Werkstatt im Verbund kann jedes Fahrzeug warten – Service in Ihrer Nähe statt 600 Kilometer zurück zu dem einen Menschen, der weiß, wie es gebaut wurde.

Offen dokumentiert.

Elektroplan, Wasseranlage und Steuerung sind unter CC BY-SA 4.0 veröffentlicht. Die Steuerung läuft auf Home Assistant, kostenlos und ohne Internet. Bezahlt wird nur der Einbau durch eine Werkstatt, die Sie direkt beauftragen.

87kWhaus der Fahrbatterie, netto. Statt Gasflasche.
0Flammen an Bord. Keine Gasprüfung, kein Flaschenwechsel, kein Kohlenmonoxid.
3,5tzulässiges Gesamtgewicht – Führerschein Klasse B, kein 100er-Limit.
−90%Frischwasser beim Duschen durch die Kreislaufdusche.

Der ehrliche Stand.

Keine Prospektbilder. Ein Fahrzeug, eine Werkstatt, ein Plan – und offen, was noch fehlt.

1 Fahrzeug

Der erste Renault Master E-Tech wird gerade ausgebaut: Schafwolle in jeder Kammer, Filz statt Kunststoff, Möbel aus Leichtholz-Multiplex.

3 von 5

Werkstätten für den Start sind an Bord, unter anderem in Baden-Württemberg und im Alpenraum. Gesucht: Berlin, Rhein-Main, Ruhrgebiet.

10 Plätze

in der ersten Bündelung. Gemeinsam verhandelt, einzeln gekauft – zum Richtpreis für alle.

Noch offen

Die Genossenschaft ist das Ziel, gegründet ist sie noch nicht. Satzung, Anteile und Stimmrechte entstehen mit den ersten Werkstätten.

Nachtblauer Renault Master E-Tech mit goldener CA-Camping-Folierung in der Werkstatt
Das erste Fahrzeug in der Werkstatt – echtes Foto, keine Visualisierung.
Schiebetür des Vans, von Hand mit Schafwolle gedämmt
Schafwolle, Kammer für Kammer – auch dort, wo später niemand hinschaut.
Küchenmodul aus Leichtholz-Multiplex mit Bambus-Arbeitsplatte in der Werkstatt
Küchenmodul: Leichtholz-Multiplex, Bambusplatte, gasgedämpfte Klappe.
Jochen Kleimann
Jochen Kleimann, Energieberater, Ostfildern

Energiearchitektur im Camper ist kein Nebenprodukt eines Möbelbetriebs.

Sie ist ein Fachgebiet. Deshalb kommt die Idee nicht aus dem Campingbau, sondern aus der Energieberatung.

Jochen Kleimann ist Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik und seit drei Jahrzehnten in Automotive, Digitalisierung und Energieberatung unterwegs. Heute berät er im Raum Esslingen Hausbesitzer zu Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher. Der Camper ist dieselbe Aufgabe auf vier Rädern.

Bis zur Gründung der Genossenschaft ist er Ansprechpartner für alles – und steht im Impressum.

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